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Die Welt wird immer besser – auch wenn die Medien uns etwas anderes erzählen wollen

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Früher war alles besser – ein Satz, den wir nicht nur von unseren Eltern oder Großeltern kennen, sondern mitunter auch immer wieder in den Nachrichten hören und in diversen Zeitungen lesen müssen. Doch zahlreiche Studienergebnisse beweisen das Gegenteil – die Welt ist, auch wenn es mitunter nicht immer den Anschein macht, besser geworden.

Mehr als die Hälfte lebt in einer Demokratie

Natürlich gibt es Entwicklungen, die keinesfalls beruhigend sind – allen voran die Syrien-Krise und der daraus resultierende Streit zwischen den USA und Russland. Die Angst vor einem neuen „Kalten Krieg“ ist größer denn je. Da ist es auch nur ein schwacher Trost, dass es 1986 noch 64.000 Nuklearsprengköpfe auf unserem Planeten gab, 2017 jedoch nur noch 15.000 existierten. Doch auch wenn Medien vorwiegend nur die negativen Schlagzeilen in den Mittelpunkt rücken, so gibt es dennoch Entwicklungen, die ganz klar beweisen, dass sich die Welt in den letzten Jahrzehnten durchaus verbessert hat.

So etwa, wenn es um das Thema Freiheit geht. Im Jahr 1816 lebte gerade einmal 1 Prozent der Weltbevölkerung in einer Demokratie – heute sind es 56 Prozent. Blickt man aufgrund der ähnlichen Thematik auf die Entwicklung des Frauenwahlrechts, so gab es im Jahr 1983 genau ein Land, in dem Frauen dasselbe Wahlrecht wie Männer hatten. 2017 waren es hingegen 193 von 194 Ländern.

Stichwort Umwelt

Auch im Bereich Umweltschutz ist viel passiert – wurden im Jahr 1970 an die 1663 Tonnen ozonzerstörende Produkte verwendet, so waren es im Jahr 2016 nur noch 22 Tonnen. 2017 gab es gerade noch drei Länder, die verbleites Benzin erlaubten – 1986 waren es hingegen noch 193 Länder. Zudem fließt heute auch deutlich weniger Öl ins Meer als das noch im Jahr 1979 der Fall war: 1979 waren es um die 636 Tonnen Öl, im Jahr 2016 gerade einmal 6 Tonnen.

Der letzte Pockenfall wurde 1979 dokumentiert

Die Menschen werden in vielen Regionen immer älter – ein weiterer Aspekt, der mitunter positiv gewertet werden kann. Die Medizin wurde besser, die Menschen zudem vorsichtiger. 1996 lag die Zahl der neuen HIV-Infektionen, je 1 Million Menschen, bei 549. 2016 lag dieser Wert bei 241. Auch bei den Pocken, einer extrem gefährlichen Infektionskrankheit, gab es einen extremen Rückgang – gab es 1850 noch in 148 Ländern Pockenfälle, so sind seit dem Jahr 1979 keine Fälle mehr bekannt geworden. Besonders positiv ist vor allem auch die Entwicklung im Bereich der Kindersterblichkeit bei unter Fünfjährigen – lag man im Jahr 1800 noch bei 44 Prozent, so waren es im Jahr 2016 4 Prozent.

Menschen werden immer reicher

Die Welt wird aber nicht nur besser, sondern zudem auch reicher. Folgt man den Ergebnissen des „Global Wealth Report“ des Versicherungskonzerns Allianz, so lag das weltweite Brutto-Vermögen im Jahr 2016 bei 169,2 Billionen Euro. Ein Anstieg – gegenüber dem Jahr 2015 – von 7,1 Prozent. Ein Jahr zuvor betrug das Wachstum 4,7 Prozent. Die Nordamerikaner befinden sich im Ranking an der Spitze – im Durchschnitt verfügen sie nämlich über ein Vermögen von rund 168.000 Euro. Westeuropäer haben ein Vermögen von durchschnittlich 58.000 Euro. Die Osteuropäer befinden sich hier am unteren Ende der Tabelle – sie verfügen über ein durchschnittliches Vermögen von gerade einmal 4.000 Euro.

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